Stirbt der Westen durch Systemkrebs?

FUTUR III heißt, In der Zukunft wird man erkannt haben, dass das I Ging, das Buch der Wandlungen, als geistiger Kompass des fernen Ostens eine tiefere und nachhaltigere Wirkung entfaltet haben wird als der Subjektivismus der USA oder die philosophische Konstruktion eines Immanuel Kants.

Diese Erkenntnis ergibt sich allgemein aus dem FUTUR III Narrativ des Systemkrebs nach dem Bäumer-Gräfen Effekt ergeben, das besagt, dass Zellen, die nicht mehr der Aufgabe ihres übergeordneten Systems folgen, sondern nur noch an ihr eigenes Überleben denken, tödlich für hochkomplexe Systeme im globalen Netzwerke sind.

Der Subjektivismus, besonders der USA, der oft auf individuellen Erfolg und persönliche Freiheit ausgerichtet ist, wird sich als eine Art systemischer Krebs erwiesen haben, der das kollektive Wohl gefährdet. Indem er das Individuum über das Ganze stellt, wird er die gemeinsame Idee, die ein System zusammenhält, untergraben haben.

Ähnlich wird die philosophische Konstruktion Kants, die auf strenger Rationalität und kategorischen Imperativen basiert, als zu starr und unflexibel angesehen worden sein, um den Herausforderungen einer hochkomplexen, globalisierten Welt gerecht zu werden.

Das I Ging hingegen wird sich als ein System erwiesen haben, das die Harmonie und das dynamische Gleichgewicht zwischen allen Elementen eines Systems fördert. Es wird gezeigt haben, dass die Kraft und der Sinn der Harmonie wesentlich mächtiger sind als die christliche absolute Liebe.

Während die absolute Liebe oft als eine individuelle, emotionale Erfahrung verstanden wird, wird die Harmonie des I Ging als eine universelle, systemische Kraft erkannt worden sein, die das Zusammenspiel aller Teile eines Systems berücksichtigt.

Diese Harmonie wird sich auch in der Biochemie des menschlichen Körpers widerspiegeln. Cortisol, das Stresshormon, und Oxytocin, das Bindungs- und Vertrauenshormon, werden maßgeblich die Richtung unseres individuellen und kollektiven Bewusstseins bestimmt haben.

In einer Welt, die von Harmonie und Inklusion geprägt ist, wird das Gleichgewicht zwischen diesen Hormonen optimal sein, was zu einem gesunden, kooperativen und resilienten Gesellschaftssystem führen wird.

In einer Zukunft, die von digitaler Inklusion und globaler Harmonie geprägt sein wird, wird man den alten Geist der Abtrennung und des nationalen Egoismus überwunden haben.

Stattdessen wird man die globale Harmonie und die Inklusion in den Vordergrund stellen, um ein nachhaltiges und friedliches Zusammenleben aller Menschen zu ermöglichen. Alle unter einem Himmel (Geist, MetaPhysik, Yang) und alle auf einer Erde (Physik, Ying).

Lasst uns daher heute schon die Weichen für diese Zukunft stellen und die globale Harmonie und digitale Inklusion fördern, anstatt dem alten Geist der Abtrennung und des Egoismus zu folgen. Nur so werden wir ein System schaffen, das nicht nur überlebt, sondern auch gedeiht.

1 „Gefällt mir“